Dr. Morten Mittelstädt

Notar in Hamburg-Volksdorf

Herzlich willkommen in unserem Notariat!

Wir möchten Ihnen auf unserer Homepage unser Notariat in Hamburg-Volksdorf im Herzen der hamburger Walddörfer vorstellen. Herr Dr. Mittelstädt steht Ihnen und allen weiteren Beteiligten als unparteiischer und unabhängiger Berater auf allen notariellen Tätigkeitsfeldern zur Seite.

Das Notariat befindet sich im Zentrum von Hamburg-Volksdorf unmittelbar gegenüber der U-Bahn-Station "Volksdorf" (Linie U1). Gemeinsam mit den Stadtteilen Bergstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt und Wohldorf-Ohlstedt bildet Volksdorf die im äußersten Hamburger Nordosten gelegenen Walddörfer. Das Notariat Volksdorf ist auch von anderen Stadtteilen im Hamburger Nordosten (z.B. Poppenbüttel, Wellingsbüttel, Sasel, Berne, Farmsen, Rahlstedt) und den angrenzenden Teilen Schleswig-Holsteins (z.B. Ahrensburg, Großhansdorf) aus schnell erreichbar.

Die Informationen auf dieser Seite zu rechtlichen Themen sollen Ihnen die Einschätzung erleichtern, ob wir für Ihr Anliegen die richtige Anlaufstelle sind. Die konkrete rechtliche Beratung  findet im persönlichen Kontakt statt, vorzugsweise im Rahmen eines  Beratungsgesprächs, das sie gerne jederzeit mit uns vereinbaren können - etwa über unser Kontaktformular. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir mit Ihnen die passende individuelle Lösung für Ihr Anliegen.

 

Aus aktuellem Anlass:

Maßnahmen zur Corona-Prävention

Aufgrund der aktuellen Lage gelten bis auf weiteres folgende Beschränkungen zum Schutze der Mandantschaft und der Mitarbeiter, die der Reduzierung des persönlichen Kontakts auf das Nötigste dienen:

1. Einlass ins Notariat wird Mandanten ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung gewährt, die telefonisch oder per E-Mail erfolgt.

2. Folgende Personen bitten wir auch mit Terminvereinbarung vom Betreten des Notariats abzusehen und sich telefonisch ans Notariat zu wenden, um eine Lösung zu finden:

  • Jeder, der sich in den letzten 14 Tagen in einem Covid 19 Risiko-Gebiet aufgehalten hat

  •  Jeder, der Kontakt mit einem bestätigten Corona-Virus-Fall hatte.

  •  Jeder, der sich nicht gesund fühlt, insbesondere wenn er an sich grippale Krankheitsanzeichen feststellt (Halskratzen, Husten, Fieber, Atemnot)

 3. Im Notariat werden alle Mandanten gebeten gegenüber Mitarbeitern, anderen Mandanten und dem Notar einen Mindestabstand von 1,5 m zu wahren

 

Beglaubigte Abschriften

Beglaubigte Abschriften werden bis auf weiteres ausschließlich auf schriftlichen Antrag erstellt.

Vorgehensweise:

-       Werfen Sie die Dokumente, von denen die Abschriftsbeglaubigung erfolgen soll, und Ihren genauen Auftrag (insbesondere zur Anzahl der Beglaubigungen) in den im Erdgeschoss befindlichen Briefkasten unter Mitteilung von Name und Anschrift des Auftraggebers, der die Kosten trägt, und einer Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind.

-       Der Auftrag wird dann innerhalb von 2 Werktagen bearbeitet.

-       Sie erhalten einen Anruf, bei dem wir Ihnen den Rechnungsbetrag mitteilen und einen genauen Termin zur Abholung vereinbaren. Bringen Sie den mitgeteilten Betrag bei Abholung passend vorabgezählt in bar in einem Umschlag mit.

- Ende -


 

 

Notarielle Leistungen

Notariellen Rat und notarielle Vertrags­gestalt­ungen können Sie auf vielen Rechtsgebieten in Anspruch nehmen. Zu den wichtigsten Aufgaben des Notars zählen der Entwurf und die Beurkundung von Kaufverträgen über Grundstücke und Wohnungen, die Gründung einer GmbH oder einer Unternehmergesellschaft (UG), Testamente, Eheverträge und Vorsorgevollmachten und Beglaubigungen.  Sollten sich Ihr Anliegen bei den im Folgenden näher beschriebenen Leistungen nicht wiederfinden, sprechen Sie uns trotzdem gerne an, da auch in anderen Fällen eine notarielle Zuständigkeit bestehen kann.


Neuigkeiten

Notare - Aktuelles

Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer verfassungswidrig

2015-01-08

Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

Die derzeitigen Verschonungsregelungen führen zu Ungleichbehandlungen der Erben von betrieblichem und nichtbetrieblichem Vermögen, die ein enormes Ausmaß erreichen können. Betriebe, die mehrere Jahre von den Erben fortgeführt werden und in denen die Arbeitsplätze erhalten bleiben, sind weitgehend oder sogar gänzlich von der Erbschaftsteuer befreit. Für nichtbetriebliche Vermögenswerte wie Geld, Wertpapiere oder Immobilien fällt dagegen grundsätzlich Erbschaft- und Schenkungsteuer an. Abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und der Steuerklasse liegt der Steuersatz zwischen 7 und 50 Prozent.

Diese Ungleichbehandlung lässt das Bundesverfassungsgericht im derzeitigen Ausmaß nicht weiter gelten. Zwar ist es nach Ansicht der Verfassungsrichter auch weiterhin zulässig, kleine und mittlere Unternehmen, die in personaler Verantwortung geführt werden, zur Sicherung ihres Bestands und zur Erhaltung der Arbeitsplätze steuerlich zu begünstigen. Eine Privilegierung auch größerer Betriebe darf künftig jedoch nur noch erfolgen, wenn das Bedürfnis einer solchen Verschonung auch konkret festgestellt ist.

Während bislang für Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten eine Ausnahmeregelung bestand, werden zudem künftig auch kleinere Unternehmen den tatsächlichen Erhalt von Arbeitsplätzen anhand ihrer Lohnsumme nachweisen müssen. Auch wird die derzeitige Regelung wegfallen, die die Verschonung von betrieblichem Vermögen mit einem Verwaltungsvermögensanteil von bis zu 50 Prozent ermöglicht. Eine derart umfangreiche Einbeziehung von nicht produktivem und daher grundsätzlich nicht förderungswürdigem Vermögen ist den Urteilsgründen zufolge nicht gerechtfertigt.

Die genannten Verfassungsverstöße haben zur Folge, dass die beanstandeten Regelungen insgesamt mit dem Grundgesetz unvereinbar sind. Das Gericht hat dem Gesetzgeber daher aufgegeben, bis spätestens zum 30. Juni 2016 eine verfassungskonforme Neuregelung zu treffen. Bis zur Neuregelung sind die derzeitigen Vorschriften weiter anwendbar. Bis zu diesem Zeitpunkt kann also – von Gestaltungsmissbrauch abgesehen – auf Grundlage des bisherigen Rechts gestaltet werden, was insbesondere für lebzeitige Betriebsübertragungen von besonderer Relevanz ist. Als in den Bereichen der Vermögensübertragung besonders qualifizierte und erfahrene Berater stehen die Notarinnen und Notare für Fragen in Zusammenhang mit geplanten Betriebsübertragungen und eine auf den konkreten Fall zugeschnittene Beratung zur Verfügung.

13
>