Dr. Morten Mittelstädt

Notar in Hamburg-Volksdorf

Ehe und Familie

Der Notar hat im Ehe- und Familienrecht eine Vielzahl verschiedener Zuständigkeiten, von denen wir Ihnen hier die wich­tig­sten vorstellen.


Ehevertrag
 

Wer ohne Ehevertrag heiratet, für den gelten die gesetzlichen Ehefolgen. Da diese nicht immer passen, dürfen die Ehegatten grundsätzlich durch einen notariell beurkundeten Ehevertrag abweichende Vereinbarungen treffen.


Dr. Mittelstädt erläutert Ihnen zunächst im Rahmen eines Besprechungstermins, wann ein Ehevertrag sinnvoll und für welche Zielsetzungen er nicht erforderlich ist. Er räumt dabei insbesondere zahlreiche populäre Irrtümer aus und zeigt Ihnen etwaige für Sie und Ihre Lebensplanung ratsamen Varianten und Mo­di­fi­ka­tio­nen auf. Schließlich erläutert er Ihnen, welche Regelungswünsche unwirksam sind, weil sie durch das Gesetz oder die Recht­sprech­ung nicht anerkannt werden. Auf der Basis des Gesprächstermins wird ein Ehevertrag entworfen und mit beiden Seiten beurkundet. Die Beratung erfolgt selbstverständlich stets in beide Richtungen neutral.

Hinweis: Einen Ehevertrag kann man sogar noch schließen oder ändern, wenn man bereits verheiratet ist.

Scheidungs­folgen­vereinbarung
 

Für konkrete Scheidungsfälle entwirft und beurkundet Herr Dr. Mittelstädt Scheidungsfolgenvereinbarungen. Eine solche Vereinbarung verkürzt das nerven- und zeitraubende Scheidungsverfahren und kann dadurch sogar die Kosten des Schei­dungs­ver­fahrens senken. Sie umfasst nicht selten auch umfangreiche Regelungen zur Aus­einander­setzung einer ge­mein­schaft­lich genutzten ehelichen Immobilie. Die Scheidungs­folgen­vereinbar­ung gestalten wir regelmäßig in enger Ab­stim­mung mit den anwaltlichen Beratern, die Sie im Scheidungsverfahren vor Gericht betreuen.


Adoptionsantrag
 


Über eine Adoption entscheidet das Familiengericht auf einen Antrag, der vom Notar beurkundet wird. Herr Dr. Mittelstädt berät Sie zu den Rechtsfolgen der Adoption – z.B. für Unterhaltspflichten, die Erbfolgen und den Namen des Kindes –, bereitet den Adoptionsantrag vor und informiert Sie über die im Rahmen des Adoptionsverfahrens erforderlichen Dokumente. Schließlich leitet er nach der Beurkundung den Antrag mit den vorgelegten Dokumenten an das zuständige Familiengericht weiter. Das Familiengericht entscheidet dann nach Anhörung aller Beteiligten und Durchführung des gerichtlichen Adoptionsverfahrens über den Antrag. 

Hinweis: Eine Adoption ist sogar dann noch möglich , wenn das anzunehmende „Kind“ bereits volljährig ist (sog. Erwachsenenadoption).

Vaterschaftsanerkennung
 

Sind die Eltern eines Kindes bei dessen Geburt nicht miteinander verheiratet, so wird der biologische Vater nicht auch au­to­ma­tisch vor dem Gesetz rechtlich als Vater anerkannt. Hierzu bedarf es Erklärungen der Mutter und des Vaters, die Sie vor dem Jungendamt oder vor dem Notar abgeben können. In diesem Zusammenhang können Sie auch Regelungen über die elterliche Sorge und den Nachnamen des Kindes treffen.