Dr. Morten Mittelstädt

Notar in Hamburg-Volksdorf

Erbe


Vererben
 

Die Regelung des eigenen Nachlasses ist manchmal emotional schwierig, fast immer aber eine juristisch anspruchsvolle Aufgabe. Denken Sie nur an folgende Fragen, die sich hierbei stellen können:

Die Erfahrung zeigt, dass ohne juristische Beratung diese Fragen und viele weitere mehr gar nicht oder unzureichend berücksichtigt werden. Es treten dann Rechtsfolgen ein, die der Erblasser im Ergebnis nicht gewollt hätte. Schlimmer noch: Selbst Erblassern, die genau wissen was sie wollen, gelingt es häufig nicht ihren Willen juristisch hinreichend eindeutig und formwirksam zu Papier zu bringen – mit der Folge, dass nach dem Tod Streit über Wirksamkeit und Sinn des Testaments aufkommt. Die meisten Bundesbürger kapitulieren vor diesen Schwierigkeiten und verzichten darauf ihren Nachlass durch Testament oder Erbvertrag zu regeln. Doch damit ist erst Recht nicht gewährleistet, dass die gewollten Rechtsfolgen eintreten.

Durch die Hinzuziehung eines Notars können Sie alle genannten Schwierigkeiten für Ihre Nachfolgeplanung in den Griff bekommen. Er stellt im Beratungsgespräch sicher, dass Sie alle relevanten Gesichtspunkte bei Ihrer Willensbildung berücksichtigen und Ihren Willen eindeutig und formwirksam niederlegen. Da er verpflichtet ist, Feststellungen über die Testierfähigkeit zu treffen, wird die Wirksamkeit der notariellen Urkunden darüber hinaus sehr viel seltener angegriffen als bei privatschriftlichen Testamenten.

In der Regel erspart das notarielle Testament nach dem Tode sogar die zeitaufwendige und kostenträchtige Beantragung eines Erbscheins, der beispielsweise benötigt wird, wenn zum Nachlass des Verstorbenen Immobilien­vermögen gehört und das Grundbuch zu Gunsten der Erben berichtigt werden soll. In solchen Fällen führt das notarielle Testament dann sogar häufig im Ergebnis zu einer Kostenersparnis.


Erben
 

Wer Erbe geworden ist, kann für folgende Themen notariellen Beistand benötigen:

Beantragung eines Erbscheins

Insbesondere wenn sich die Erbfolge nicht eindeutig aus einem notariellen Testament ergibt wird mitunter ein Erbschein benötigt, der die Erbfolge ausweist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn dem Verstorbenen ein Grundstück gehört hat, und die Erben als neue Eigentümer in das Grundbuch eingetragen werden sollen oder den Verkauf des Grundstücks  abwickeln wollen. Das Grundbuchamt verlangt dann die Vorlage des Erbscheins. 

Der Erbschein wird vom zuständigen Nachlassgericht auf Antrag erteilt. Herr Dr. Mittelstädt berät Sie zum erforderlichen Inhalt des Erbscheinsantrags, erstellt Ihnen einen Entwurf und beurkundet diesen. Hierbei berät er Sie auch dazu, welche weiteren Dokumente (insbesondere Personen­stands­urkunden) für die Erteilung des Erbscheins erforderlich sind, und leitet diese mit dem beurkundeten Antrag an das zuständige Nachlassgericht weiter.

Erb­auseinander­setzungs­vereinbarungen

Wenn mehrere Personen nebeneinander erben entsteht eine Erbengemeinschaft, der der Nachlass des Verstorbenen gemeinsam gehört. Es braucht dann eine besondere Vereinbarung zwischen den Erben, damit die Erbengemeinschaft auseinandergesetzt und insbesondere die einzelnen Vermögensgegenstände des Nachlasses unter den Erben verteilt werden können. Jedenfalls dann, wenn auch Immobilien zum Nachlass gehören, muss die Erbauseinandersetzungsvereinbarung insoweit auch notariell beurkundet werden.

Herr Dr. Mittelstädt bereitet für alle Erben eine Auseinandersetzungsvereinbarung nach Ihren Wünschen vor, beurkundet diese und sorgt - soweit erforderlich -  für ihren Vollzug in den öffentlichen Registern (Grundbuch, Handelsregister).